Die Entstehung der Landwasserwelt
Bahnkultur trifft Kulturlandschaft
Im Herzen Graubündens, zwischen den Ortschaften Alvaneu, Schmitten, Filisur, Bergün und Davos Monstein, geprägt von Wasser und dem UNESCO Welterbe RhB, liegt die Landwasserwelt. Ein Erlebnis-, Natur- und Wirtschaftsraum rund um den Landwasserviadukt, dem Wahrzeichen Graubündens.
Die Landwasserwelt umfasst eine Vielzahl von Erlebnissen – und setzt dabei auf Bestehendes, das optimiert wird und Neues, das schrittweise integriert wird. In den fünf Erlebniswelten – Bahn, Kultur, Landwirtschaft, Wald und Wasser – wird die Vielfalt des Alpenraums und die über 120-jährige Bahngeschichte für Besucherinnen und Besucher erlebbar.
Dabei verbindet sie das UNESCO Welterbe der RhB harmonisch mit der umgebenden Kulturlandschaft des Parc Ela. Die 2008 in die Welterbeliste aufgenommene Albula- und Berninalinie gilt als herausragendes Beispiel alpiner Ingenieurskunst. Auf ihrem 122 Kilometer langen Weg über Viadukte und durch Tunnel durchquert sie eindrucksvoll den grössten Naturpark der Schweiz, der von ursprünglicher Bergnatur, historischen Dörfern und gelebter Mehrsprachigkeit geprägt ist.
Die Landwasserwelt wird nachhaltig, das heisst im Interessensausgleich zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, gesellschaftlichem Konsens sowie in ökologischer und kultureller (Bahnkulturgut/Welterbe RhB) Verantwortung betrieben. Ein Verein aus Investoren, Destinationen, Gemeinden und Partnerbetrieben der Region trägt den neuen Erlebnisraum – und verbindet dabei auf einzigartige Weise Bahnkultur und Kulturlandschaft.